Kirche neu denken


Unser Pfarrei Entwicklungsprozess (PEP)


Projektgruppen der Umsetzungsphase

Für die Umsetzungsphase haben sich zwei Projektgruppen gegründet:

  • Lokale Kirchenentwicklung
  • Öffentlichkeitsarbeit


Die Umsetzungsphase

Die Phase der Umsetzung des Votums hat begonnen. Auf Grundlage unseres Votums hat das Bistum einen sogenannten "Umplan" (Umsetzungsplan) und einen "Implan" (Immobilienplanung) erstellt. Diese beiden Pläne helfen uns in der Umsetzungsphase Themen zu priorisieren und Zeitrahmen festzulegen. Hier können Sie einen ersten Eindruck davon gewinnen (s. Download).


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Überblick Umplan und Implan (Stand 2018)
Tabelle PEP-Projekte Stand 2018-09 PGR.p
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Das Votum der Pfarrei


Das Votum unserer Pfarrei im Pfarreientwicklungsprozess wurde am 18. November 2017 von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat einstimmig beschlossen und von Vertretern der Pfarrei am 17. Januar 2018 im Generalvikariat im Essen vorgestellt.

Die dazu erstellte Präsentation stellt die wesentlichen Inhalte dar.

Ausdrucke des gesamten Votums können bei Interesse im Pfarrbüro angefordert werden.

Inhaltliche Rückfragen gerne an Pfarrer Claus Optenhöfel.



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Präsentation des Votums
Votum - Präsentation 2018-01-15[663].pdf
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Beschlossenes Votum
Beschlossenes Votum Textf. -(24) 17-12-2
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Pfarreientwicklungsprozess - Bestätigung durch den Bischof

Ende Mai hat Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck das Votum unserer Pfarrei im Pfarreientwicklungsprozess bestätigt. Er attestiert den Gremien der Pfarrei eine solide und zukunftsweisende Konzeption und betont besonders den Weg der "lokalen Kirchenentwicklung", die Förderung Ehrenamtlicher und das gemeinsame christliche Zeugnis in der Ökumene. Den Brief des Bischofs können Sie hier nachlesen.


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Bestätigungsschrieben des Bischofs.pdf
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Verabschiedung des Votums am 18.11.2017

Am Samstag, 18.11.17, haben Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand der Pfarrei Christus König ein Votum im Pfarreientwicklungsprozess beschlossen. Dieses wird nun Herrn Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck vorgestellt, und er wird darüber entscheiden. Nach dem Bescheid aus Essen werden wir die einzelnen Themen und Aspekte ausführlich vorstellen und uns daran machen, sie umzusetzen.

Hier in Kürze erste Eindrücke und Ergebnisse:

 

Lokal leben

Wir „sichern“ in jeder der bisherigen Gemeinden Orte und Möglichkeiten für gemeindliches Leben. (Dazu erhalten wir Kirchen und/ oder Gemeindehäuser, suchen sinnvolle und effektive Absprachen in ökumenischer Partnerschaft.)

 

Ökumenisch glauben

In allen Gemeinden suchen wir geeignete Formen, die ökumenischen Kontakte und Partnerschaften zu vertiefen. Dazu regen wir in allen neuen Gemeinderäten und in St. Thomas Morus über Interessierte an, die Idee eines Ökumene-Ausschusses aufzugreifen oder – in Absprache mit den Partnern  - geeignete Formen zu finden.

 

Christus König Halver:

Hier ist geplant, die Pfarrkirche wie auch das Pfarrer-Neunzig-Haus auf Dauer zu erhalten.

Für die Pfarrkirche ist die Überlegung im Blick, inwieweit langfristig ein großer Raum angemessen ist. Es wird in den 20er Jahren zu überprüfen sein, ob sie über 2030 hinaus in bisheriger Größe erhalten werden sollte.

Die Filialkirche St. Georg wird voraussichtlich nicht mehr langfristig genutzt werden. Sie ist in baulich gutem Zustand und kostengünstig – so dass eine kurzfristige Stilllegung nicht naheliegt. Angesichts der kleinen, eher älteren Gottesdienstgemeinde und der Frage, ob dauerhaft ein Priester für Eucharistiefeiern zur Verfügung steht, gehen wir von einem Auslaufen in der zweiten Hälfte der 20er Jahre aus – auch diese Zeitplanung ist in den nächsten Jahren zu prüfen.

Das „Pfarrheim“ im Bereich der derzeitigen Kita ist nach Schließung durch den Zweckverband nicht mehr von der Pfarrei zu finanzieren. Entscheidungen zu anderweitiger Nutzung sind bald zu treffen.

 

St. Jakobus, Breckerfeld:

Hier ist geplant, die denkmalgeschützte Kirche zu erhalten. Es ist insbesondere gelungen, im Rahmen des diözesanen Zukunftsbild-Projekts „Neue Kirchenräume und liturgische Raumkonzepte“ einen Prozess für eine grundlegende Umgestaltung des Innenraumes in Gang zu bringen. Dieser  soll mit der zugesagten deutlichen finanziellen Beteiligung des Bistums fortgesetzt werden – unter Einsatz vorhandener finanzieller Mittel der Pfarrei.

Das Gemeindehaus soll zunächst erhalten bleiben; hier hoffen wir, in Absprache mit der evangelischen Kirchengemeinde ein Raumkonzept für die Veranstaltungen beider Träger – ggf. unter Einbeziehung der Kommune – so zu entwickeln, dass das Haus in späteren Jahren eine andere Nutzung erhalten kann.

 

St. Thomas Morus, Schalksmühle:

Hier sind die weiteren pastoralen wie ökumenischen Entwicklungen offen. Es spricht viel für den langfristigen Erhalt von Kirche und Saal.  Auch die  Kath. Öffentliche Bücherei ist als pastorales Vorzeige­projekt erhaltenswert. Beide  Gebäude sollen mittelfristig erhalten werden – weitere Entscheidungen stehen zu späterem Zeitpunkt an (in den 20er Jahren).

 

Herz Jesu, Dahl

Die ökumenischen Überlegungen werden weiter verfolgt:

Die bisherigen Überlegungen mit der ev. Gemeinden zur gemeinsamen Nutzung von Forum und Pfarrhaus ab 2018 sollen umgesetzt werden. Bei Bedarf wird die ev. Gemeinde die kath. Kirche während der Umbauphase der ev. Dorfkirche mit nutzen. Anschließend ist eine gemeinsame Nutzung der ev. Dorfkirche im Blick.

 

Die Kirche in Rummenohl soll vorerst – wie bisher – in Absprache mit der DPSG und vorrangig für die Gruppen der Jugendbildungsstätte Don Bosco genutzt werden.