Die katholische Gemeinde St. Jakobus

Unsere Gemeinde zählt ca. 2.000 Mitglieder. Seit 2006 gehören wir der Großpfarrei Christus König mit dem Hauptsitz in Halver an. Mit der Zusammenlegung ist eine im ländlichen Raum gelegene, großflächige Pfarrei entstanden, die neben Breckerfeld Teile des Volmetals, Halver und Oberbrügge umfasst. Folgende Gemeinden wurden zusammengeführt:

  • Christus König in Halver mit der Filialkirche St. Georg in Oberbrügge
  • Herz Jesu in Hagen-Dahl
  • St. Jakobus in Breckerfeld
  • St. Thomas Morus in Schalksmühle.

Das gemeindliche Leben wird durch die Aktivitäten von Gemeindemitgliedern, Verantwortlichen für verschiedene Arbeitsgruppen und natürlich durch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter gestaltet. Ansprechpartner für Breckerfeld ist dabei Pastor Claus Optenhöfel, der neben den pastoralen Aufgaben vor Ort auch auf Ebene der Gesamtpfarrei Funktionen innehat. Eine ausführliche Vorstellung der hauptamtlichen Mitarbeiter finden Sie unter.

www.christus-koenig.de

Die wichtigsten Gremien auf Ebene der Großpfarrei sind der Pfarrgemeinderat und der Kirchenvorstand.
Aus St. Jakobus, Breckerfeld arbeiten in diesen Gremien folgende Personen mit:

  • für den Pfarrgemeinderat: Eva Bruns und Regina Passoth
  • für den Kirchenvorstand: Christian Gwosdz, Andreas Osthoff und Leander Vedder.

Auf der Ebene unserer St. Jakobus-Gemeinde gibt es auch nach der "Fusion" noch einen Gemeinderat, der sich unter der entsprechenden Rubrik dieser Internetseite vorstellt (Gruppen / Gemeinderat).

Eine Besonderheit in Breckerfeld ist, dass sowohl die katholische wie auch die evangelische Kirchengemeinde den hl. Jakobus als Schutz- und Namenspatron haben. Breckerfeld liegt an einem der Pilgerwege zur Grabeskirche des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela, einer Stadt in Spaniens Provinz Galicien.  Der hl. Jakobus und die Pilgerbewegung haben daher für Breckerfeld und die Kirchengemeinden eine besondere Bedeutung.
Die beiden Gemeinden verbindet eine lange und gute Tradition der Zusammenarbeit, die sich unter anderem in einer Reihe gemeinsamer Gruppen und Arbeitskreise zeigt.

(Birgit Köper)

 

 

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Die Geschichte unserer Gemeinde

1577 waren alle Breckerfelder einmütig dem lutherischen Bekenntnis beigetreten. 1809 tauchten die ersten zwei katholischen Bürger in der Statistik auf. Es waren ein Abdecker und Lohgerber sowie ein Militärinvalide als Steuereinzieher.

1841 lebten schon 32 Katholiken innerhalb der Stadtmauern. Sie gehörten zur Pfarrei Sankt Marien in Hagen. Deren Pfarrer kam einmal im Monat mit der Postkutsche, um in einem Privathaus am Ostring die Messe zu feiern.

1842 vereinigten sich die lutherische und die kleine reformierte Gemeinde. Dadurch wurde die reformierte Kirche frei, und Pfarrer Meckel von Sankt Marien konnte sie für 1 475 Taler (cirka 2 500 Euro) aus Spenden erwerben.

1845 wurde die Kirche geweiht, die drei Ortspfarrer nahmen am Altar an der Feier teil. Schon damals herrschte in Breckerfeld ökumenischer Geist.

Die ersten Priester hießen Missionare, die Missionsstation wurde erst 1863 zur Pfarrei erhoben.

Die Arbeit war nur jungen Pastoren zuzumuten, denn der Sprengel reichte von der Selbecke bis Rönsahl. Alle Wege mussten „per pedes apostolorum“ zurückgelegt werden. Später wurden Kapellen in Halver, Rummenohl, Dahl und Schalksmühle errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch in Zurstraße in einer umgestalteten evangelischen Schule Gottesdienst gefeiert.

Die ursprünglich reformierte Kirche war nur ein schmuckloser quadratischer Raum. In den folgenden Jahrzehnten wurden Chor, Orgelempore, Seitenkapelle und Sakristei errichtet und neugotisch gestaltet. Ab 1960 wurde dann die Kirche zu einem schmucken Gotteshaus mit barocken Anklängen verändert.

Heute gehört Sankt Jakobus Breckerfeld zur Pfarrei Christus König Halver. Die Kapelle Maria Fried musste aus Kostengründen aufgegeben werden.

Am 20. Februar 2008 hatte die Stadt Breckerfeld 9 271 Einwohner, davon waren 2 065 katholisch.

(Hans Bruns)